Insekten

Insekten für starke Nerven

Einige Insekten sehen nicht sehr ansprechend aus, so dass manche Menschen sehr ablehnend oder mit der Fliegenklatsche auf sie reagieren.

Bei manchen ist das verständlich (wie bei Stechmücken oder Bremsen – wobei auch sie ihren Nutzen im „Großen Ganzen“ haben). Bei anderen ist das verboten, da sie geschützt sind (z.B. Hautflügler wie Bienen, Wespen und Hornissen).

Ölkäfer
Ölkäfer

Andere sind stark giftig, wie der Ölkäfer. Er ist auf unserer Wiese im April in großer Zahl unterwegs.
Der Ölkäfer steht wie viele andere Käfer unter Naturschutz.

Er hat eine spannende Biologie: Von April bis Mai legt das Weibchen, dessen Hinterleib dann stark angeschwollen ist, Eier in selbst gegrabene Erdhöhlen ab. Die geschlüpften Larven, die sogenannten Triungulinen, klettern auf Blüten verschiedener Pflanzen (wie das Scharbockskraut) und warten darauf, von bestimmten Wildbienenarten mitgenommen zu werden. Im Nest der Wildbienen werden sie gefüttert und großgezogen. Nach der Larvenphase verpuppt sich der Ölkäfer, schlüpft im nächsten Frühjahr und der Lebenszyklus beginnt von vorne.

Da zahlreiche Ölkäfer auf der Wiese leben, müssen demnach auch reichlich Wildbienen vorhanden sein. Hier gibt es noch Forschungsbedarf.

Der Schwarzblaue Ölkäfer war das Insekt des Jahres 2020.

Mehr zu den Ölkäfern auf unserer Wiese gibt es hier.

Im folgenden zeigen wir einige Vertreter der Insekten, die nicht jeder ansprechend findet. Ihre Geheimnisse können bei uns auf der Wiese entdeckt werden.